Europa macht Schule
Zwei Klassen der EvB haben in Kooperation mit der Universität Marburg am Projekt "Europa macht Schule" teilgenommen. Im Rahmen des Projektes haben Europäische Gaststudenten der Uni ihre Länder in der Schule vorgestellt und mit den Schülerinnen und Schülern zusammen eine Präsentation vorbereitet.
Die Klasse 6a hatte sich mit dem Land Italien beschäftigt und bei Projektpräsentation zusammen mit der Klasse 7b das bekannte italienische Lied "Bella Ciao" vorgetragen.
M. Brauer
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Weihnachtsfeier der Emil-von-Behring-Schule in der Lutherischen Pfarrkirche 2018
„Das Gemeinsame betonen“. Unter diesem Motto stand die Weihnachtsfeier der Emil-von-Behring-Schule in der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien, die Religionslehrerin Sabine Karbus zusammen mit Pfarrer Ulrich Biskamp vorbereitet hatte. Dieser leitete auch in das Thema ein. Überrascht konnten die Schülerinnen und Schüler während der Feier feststellen, dass die Geburtsgeschichte Jesu nicht nur in der Bibel vorkommt, sondern auch im Koran, auch wenn sie dort anders erzählt wird.
Die fünften Klassen hatten dazu Krippenspiele vorbereitet, die sie mit dem Klassenlehrer Stefan Bögel und dem Ethiklehrer Moritz Romang eingeübt hatten. Entsprechend gekleidet schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die verschiedenen Rollen. Schulleiter Klaus Schäfer freute sich am Ende über immer neuen Ideen für die Weihnachtsfeiern und entließ die Schülerschaft in die Weihnachtsferien.
S. Karbus
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EvB Musiker auf dem Weihnachtsmarkt am Görzhäuser Hof
Anlässlich des Weihnachtsmarks am Görzhäuser Hof spielten die Bläserklassen der EvB unter Leitung von Herwig Schmücker ein buntes Potpourrie bekannter Weihnachtslieder. Der Schulchor unter Leitung von Gerd Schiebl hatte sich bei der Auswahl der Weihnachtslieder auf Filmusiken der beliebtesten Weihnachtsfilme konzentriert. Zusätzlich zum musikalischen Beitrag war die EvB mit zwei Weihnachtsständen vertreten. In der einen Bude bot die von Heiko Tittmar geleitete Schülerfirma Produkte aus ihrer LASER-Produktion an, nebenan boten der Glaskurs von Sabine Karbus, sowie der Keramikkurs von Heide Zavaczki filigrane Glas- und Tonarbeiten an.
M. Brauer
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EvB Chor singt im Rathaus und beim Cafe Nikolai
Eine schöne vorweihnachtliche Tradition ist seit einigen Jahren der Auftritt der Schülerinnen und Schüler des Schulchors unter der Leitung von Gerd Schiebl bei der Krippenausstellugn im Rathaus und dem Cafe Nikolai im Melanchthonhaus. Die Sängerinnen und Sänger präsentierten Ausschnitte des aktuellen Weihnachtsprogramms, dass in voller Länge beim EvB-Weihnachtskonzert zur hören sein wird.
M. Brauer
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Klassentreffen ehemaliger Grundschüler am 15.09.2018
Nachdem vor einigen Wochen Kaja Frank, eine ehemalige Schülerin der Grundschule, überraschend zu Frau Busch ins Lehrerzimmer mit einem Wunsch nach einem Wiedersehen mit ihrer damaligen Klasse kam, gab es heute in der Emil-von-Behring-Schule ein Klassentreffen der besonderen Art: Ehemalige Grundschülerinnen und Grundschüler kamen neun Jahre, nachdem sie die Grundschulzeit beendet hatten, zu einem fröhlichen Treffen in ihrem alten Klassenraum zusammen und hatten gemeinsam mit der Klassenlehrerin Frau Busch einen tollen Nachmittag.
Zunächst gab es eine lebhafte, herzliche Begrüßung, und die jungen Erwachsenen waren natürlich gespannt, ob Frau Busch sie wieder erkennen würde. Diese hatte sich mit der alten Klassenliste vorbereitet und viele Fotos herausgesucht. Aber das Erkennen ging schnell und freute alle sehr.
„Ist das alles klein hier!“, und „Hier haben wir gesessen!“, wurde mit entzückten Ausrufen festgestellt. In einer großen ge
Für die Lehrerin war es natürlich besonders schön zu erfahren, dass alle ihren Weg in die unterschiedlichsten Richtungen gefunden hatten. Eine bunte Mischung aus verschiedenen Studiengängen wie BWL, Architektur, Medizin, Lehramt, Maschinenbau, Physik, Psychologie, Praktika im sozialen Bereich gaben einen Spiegel der Möglichkeiten wieder, die die heutige Zeit bietet. Schöne und intensive Gespräche wurden geführt, wo jeder erzählen konnte und an die man sich sicher gern zurückerinnern wird. „Die Grundschulzeit war die schönste Zeit“, da waren sich alle einig und froh, sich in dieser Runde wiedergesehen zu haben. Natürlich will man, besonders nach so einem Treffen, in Kontakt bleiben und am Ende wurde auf der Treppe an der gleichen Stelle wie zur damaligen Einschulung ein Foto gemacht.mütlichen Tischrunde bei selbstgebackenen Kuchen wurde dann natürlich viel erzählt und Fotos des bunten Grundschullebens angesehen. Da gab es viel zu lachen und sehr viele Erinnerungen wurden wach. Sogar ein altes Gitarrenlied wurde angestimmt.
Gabriele Busch
Unser Besuch in der Kinder-und Jugendbuchhandlung „Lesezeichen“
Anlässlich des Welttags des Buches, der jährlich am 23.April gefeiert wird, besuchte die Klasse 5a der Emil-von-Behring-Schule die Buchhandlung „Lesezeichen“.
Über die „Stiftung Lesen“ hatten alle Schüler und Schülerinnen einen Buch-Gutschein erhalten, den es jetzt einzulösen galt.
Die Mitarbeiterin der Buchhandlung, Frau Altfeld, begrüßte uns freundlich und nach einer kurzen, aber sehr informativen Erklärung über die Bedeutung des „Welttags des Buches“ teilte sie uns mit, dass wir unsere Gutscheine gerne bei ihr einlösen dürfen, aber - „Ohne Fleiß, kein Preis!“ – zuvor an einer Schnitzeljagd teilnehmen müssten. Begeistert stimmten wir zu.
Schnell waren die Rätselstationen gefunden und in gemeinsamer Arbeit gelöst. Damit gab es jetzt noch für alle die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Der 1. Preis ist eine Reise in den Erlebnispark Rust. (Hoffentlich gewinnt ein/e Schüler/in unserer Klasse.)
Es blieb dann noch Zeit, den Buchladen genauer zu erkunden und Frau Altfeld beantwortete geduldig alle unsere Fragen.
Abschließend erhielten alle das Buch „Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“ geschenkt.
P. Bauschke
Was macht eigentlich ein Falkner?
Damit sich die Schülerinnen und Schüler der EvB das richtig vorstellen können, hat Falkner Schanze drei seiner Jagdvögel mitgebracht. Der kleinste war der Wanderfalke Maverik. Maverik ist klein aber schnell. Im Sturzflug erreicht er Geschwindigkeiten über 350 km/h. Die größte Flügelspannweite von fast 1,5 m hatte das Rotmilanweibchen Lucia. Rotmilane werden oft auch als Gabelweihen bezeichnet. Das liegt an ihren tief gegabelten Schwanz, erklärte Herr Schanze. Den größten Eindruck auf die Schülerinnen und Schüler machte Uhu Pimpf. Obwohl Pimpf der größte Vogel der aus dem Haunetal angereisten Vögle war, muss er sich mit dem Namen Pimpf begnügen. Das liegt daran, dass sein Uhuweibchen noch 20 cm größer ist als er. Das ist bei Vögeln in der Regel so, dass die Weibchen größer und auch aggressiver sind als die Männchen.
Welche Tiere man mit den Vögeln jagen kann, zeigte Herr Schanze am Beispiel mitgebrachter Schädelknochen und Tierfelle. Rotmilan Lucia kann Füchse jagen und Uhu Pimpf nimmt es sogar mit einem Dachs auf. Mit seinem Steinadler Zeuss, der eine Flügelspannweite von über 2m hat, aber leider an diesem Tag leider zu Hause bleiben musste, können sogar Rehe und Hirsche gejagt werden.
Ganz entscheidend für den Jagderfolg der Greifvögel sind ihre extrem starken Krallen. Je nach Größe können die die Vögel eine Kraft entwickeln, die dem Druck mehrer 100 kg bis zu einer Tonne Gewicht entspricht. Damit zertrümmern sie die Schädel Ihrer Opfer, die dann sofort wehrlos sind. Wanderfalke Maverik gleicht seine nicht so große Kraft in den Krallen dadurch aus, dass er seine Beute im Flug erwischt. Er stürzt sich mit über 300 km/h in den Rücken seiner überraschten Beute und schlägt dort wie eine Gewehrkugel ein.
Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler, welch inniges Verhältnis zwischen Falkner Schanze und seinen Vögeln bestand. Sie gehorchten ihm aufs Wort und Herr Schanze konnte an winzigen Anzeichen ablesen, wass die Vögel als im nächsten Moment unternehmen würden. Einen ausgewachsenen Jagdvogel kann man nicht verkaufen, erklärte er. Jeder Vogel sucht sich in seinem Leben nur eine einzige Bezugsperson. Die Freundschaft zwischen einem Vogel und einem Menschen dauert ein ganzes Leben.
Natürlich ging es bei den Vorträgen, die Herr Schanze in der EvB hielt, nicht ständig ums Fressen und Gefressen werden. Die Schülerinnen und Schüler konnten auch häufig lachen. Beispielsweise konnte Uhu Pimpf mit seinen riesigen Augen unentwegt in eine Richtung starren, während Herr Schänze seinen Unterkörper um 270° hin und her drehte. Das können sie, weil Eulen 14 Halswirbel besitzen, hingegen Säugetiere, bzw. Menschen nur über sieben Halswirbel verfügen, erklärte Schanze.
Falkner Schanze hielt insgesamt vier Vorträge vor den Schülerinnen und Schülern der EvB. "So schnell wie beim Falkner müssten die anderen Stunden auch mal vorübergehen!", fasste ein Schüler der 6. Klasse den den gelungenen Vormittag zusammen.
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M. Brauer
Upgrade für die Schulhofuhr
Unsere Schulhofuhr ist eine Konstruktion von Reiner Hoffarth. Er hat sie mit Schülerinnen und Schülern der Adols-Reichwein-Schule konstruiert. Nach einigen Jahren hat die ständige Sonneneinstrahlung die Farbe von den Zeigern und dem Ziffernblatt gelöst. Durch eine großzügige Spende des Fördervereins konnten die Zeiger eine neue Pulverbeschichtung erhalten. Gleichzeitig hat Herr Hoffarth eine neue Steuerung eingebaut, die dafür sorgt, dass die Uhr immer genau geht.
M. Brauer
Die 7bH der EvB gehört zu den 15 Gewinnern des "Schülerwettbewerb Respekt".
Die hessischen Justiz- und Kultusministerien hatten vor den Herbstferien die Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen, ein maximal fünfminütiges Video zum Umgang mit Respekt in ihrem Alltag zu erstellen.
Die Klasse 7bH der Emil-von-Behring-Schule stellte sich dieser Aufgabe und produzierte in wenigen Wochen einen entsprechenden Beitrag. Die Klasse erarbeitete das Video nahezu komplett selbstständig. Ihr Lehrer Axel Herbst ünterstützte sie dabei lediglich bei der Organisation und am Schnittplatz.
Zunächst galt es, sich auf eine Idee zu einigen, anschließend mussten Rollen und Aufgaben vor und hinter der Kamera verteilt, das Drehmaterial gesichtet und abschließend am Computer geschnitten werden. Alle diese Aufgaben erledigte die Klasse im Alleingang. Elle Entscheidungen wurden gemeinsam getroffen.
Das Video wurde nach intensiver Arbeit rechtzeitig einen Tag vor Einsendeschluss fertig. Es folgten spannende Wochen des Wartens und schließlich Ende Oktober erreichte die Klasse die Information, dass ihr Video es unter die 15 Gewinnerbeiträge geschafft hatte.
Der Lohn ihres Engagements war eine Einladung nach Wiesbaden zur Preisverleihung, in dessen Verlauf eine symbolische Scheckübergabe (200,-- Euro für die Klassenkasse) stattfand.
Hier ist der Film zu sehen:
Abschiedsrede von Frau Lölkes-Schäfer, Entlassfeier im Sommer 2017
Liebe Eltern, liebe Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler,
Schule funktioniert wie ein mechanisches Uhrwerk:
Das 1. Zahnrad ist das Schulleitungsteam. Es ist bemüht Ideen zu entwickeln und zu planen, aber wirklich arbeitsfähig ist es alleine nicht.
Daher gibt es ein 2. Zahnrad – die Lehrkräfte. Sie sind hoch motiviert und engagiert, aber auch diese 2 zusammen bewirken nichts.
Sie brauchen Zahnrad Nr. 3 – die Schülerinnen und Schüler, die lernen möchten, Fragen stellen und neugierig sind.
Jetzt funktioniert das kleine Uhrwerk.
Aber wie so oft gibt es Dinge in einfacher oder sehr komplexer Ausprägung.
Es gibt noch ein 4. Zahnrad – die Elternschaft, die nur das Beste für die Kinder möchte und die die Lehrkräfte und Schulleitung beobachtet.
Natürlich legen wir alle Wert darauf, dass unser kleines Uhrwerk auch gut und präzise funktioniert.
Dafür gibt es die manchmal so unscheinbar wirkenden Stellschrauben – die Damen aus dem Sekretariat, der Hausmeister, die Betreuungskräfte am Nachmittag und „das Ohr der Schule“ unsre Sozialpädagogin.
Und zu guter Letzt haben wir auch eine Stellschraube für die Feinjustierung – den Schulleiter. Er sorgt dafür, dass alle Rädchen perfekt zusammenarbeiten und dabei noch diverse Vorschriften eingehalten werden.
Jetzt haben wir das Uhrwerk Emil-von-Behring-Schule.
Seit 8 Jahren bin ich nun Teil dieses Uhrwerk. In all dieser Zeit ist dieses kleine feine Zusammenspiel unterschiedlichster Rädchen nie stehengeblieben. Es tickte weiter als Herr Range in den wohlverdienten Ruhestand ging, es geriet nicht aus dem Takt, als die Feinjustierung immer nur zeitlich begrenzt und immer wieder anders besetzt wurde, es arbeitet weiter während ihr, liebe Schülerinnen und Schüler von der Schule geht und neue kleine Kinder hier beginnen.
Dieser feine Mechanismus hat Projekte geschaffen:
z.B. die Oper Dido und Äneas, das Babyprojekt, die Schulsanitäter, Schuby und andere Klassenfahrten, die England-Sprachreise, das Abschluß-Musical, Bläser- und Sportklassen, Ruderer, Fußballmannschaften, Weihnachtsmarktstände und Weihnachtsfeiern, die Schülerfirma und dabei ist es nun schon mehr als 60 Jahre alt !!
Trotz seines Alters entwickelt es sich weiter, hat neue Ideen und renoviert bzw. saniert ab und an sein Gehäuse: neue Klassenräume mit modernen Tafeln, Umbau des ehemaligen Turnergartens zur Mediathek, die Außenflächen.
Aber wieso funktioniert diese Uhrwerk so beinahe reibungslos ?
Es funktioniert nur, weil diese Schule ein wirklich hoch engagiertes Schulleitungsteam hat, weil sie über Lehrkräfte verfügt, die nicht nur von 8 Uhr bis 14 Uhr Unterricht machen, sondern ihre Freizeit auch damit verbringen, ihre jeweils ganz persönlichen besonderen Fähigkeiten mit in das Uhrwerk einfließen zu lassen.
Es funktioniert zudem, weil die EvB eine interessierte Elternschaft hat von der Grundschule bis hoch zu den Abschlußklassen und es funktioniert auch wegen euch, liebe Schülerinnen und Schüler.
Meine Zeit in diesem Uhrwerk ist nun leider abgelaufen.
Deshalb möchte ich mich bei Ihnen bedanken:
Bei den Eltern für das mir entgegengebrachte Vertrauen.
Bei dem Schulleiter und seinem Team, die Elternarbeit ganz toll fördern und auch fordern, was keine Selbstverständlichkeit ist.
Bei den Lehrkräften, die mir Einblicke in ihre Welt und in die Welt der Schule gestattet haben, mit sehr viel Humor und Geduld und immer für Gespräche zur Verfügung standen.
Und zuletzt auch bei diesem Jahrgang von Schülerinnen und Schülern und ganz besonders bei der 10c – das, was ihr mir gezeigt habt besonders in der Zeit seit Februar, sagt mir, dass wir Erwachsenen Jugend nicht so abwertend beurteilen dürfen, wie es immer wieder passiert mit dem Spruch „Ach, die Jugend von heute...“ - ihr, dieser Jahrgang hat es verdient als „zauberhaft“ bezeichnet zu werden.
Meine abschließende Bitte an Sie alle:
Lassen Sie das Uhrwerk Emil-von-Behring-Schule so weiter ticken.
Danke schön.
Musik zum Tag des offenen Denkmals 2017
Bereits zum zweiten Mal veranstaltete die Emil-von-Behring-Schule anlässlich des „Tags des offenen Denkmals“ ein kleines Konzert in der Mediathek, dem ehemaligen Turnergarten.
Der Marburger Turnergarten gehört zu einer der vielen Marburger Örtlichkeiten, die anlässlich des Museumstags ihre Pforten für interessierte Besucher öffnen.
Tatsächlich hatten sich auch über die Eltern der Chorsängerinnen und Sänger hinaus einige Besucher und Gäste im Turnergarten eingefunden und ließen sich von Michaela Haas – ihres Zeichens Kunsthistorikerin und Leiterin der Schulmediathek – die Geschichte des Turnergartens erklären. Es folgte eine Führung durch das 2011 grundsanierte Gebäude mit seinem großen Saal, dem Balkonsaal und der historischen Kegelbahn im Keller.
Eindruck machte vor allem eine Parkettplanke des ursprünglichen Bodenbelags, die bei der Restaurierung gefunden wurde und neben anderen handschriftlichen Notizen den damaligen Stundenlohn der Handwerker mit der beigefügten Bemerkung: „Hungerlohn!“ erwähnt.
Nach dem Rundgang durchs Gebäude wurden alle Gäste zu einem kleinen Konzert eingeladen. Schüler und Lehrer wechselten sich dabei ab. Aufgeführt wurden Teile des bereits im vergangenen Schuljahrs konzertierten Luther-Musicals unter der Leitung von Musiklehrer Gerd Schiebl. Johannes Becker (Gießen) und Michael Brauer musizierten drei Lieder von Hugo Wolf nach Gedichten von Mörike. Außerdem gab es noch Schuberts „Auf dem Strom“ in der Besetzung Klavier (Becker), Cello (Schiebl) und Gesang (Brauer) zu hören.
Kaffee und Gebäck rundeten den gelungenen Nachmittag ab. Sicherlich wird es nicht die letzte Veranstaltung dieser Art am "Tag des offenen Denkmals" sein. Auch im kommenden Jahr ist wieder ein kleines Konzert für die interessierte Öffentlichkeit geplant, um sich das sicherlich schönste Gebäude der EvB von innen ansehen zu können.
M. Brauer
Die EvB bittet zum Tanz...
Im laufenden Schuljahr bietet die EvB erstmalig einen Tanzkurs für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen an. In Kooperation mit der Marburger Tanzfabrik Seidel lies sich dieses Projekt schließlich realisieren und entpuppte sich schnell als der Renner unter den Kursen im Angebot für die 10er.
Der Kurs findet regelmäßig am Dienstag Nachmittag statt und ist auf 40 Doppelstunden angelegt. „Das ist ein schönes Zeit-Budget, da können wir richtig viel schaffen!“ freut sich Tobias (Tobi) Stoyanov, der es sich als Inhaber der Tanzschule nicht nehmen lässt, diesen Kurs selber zu unterrichten.
Ihm zur Seite steht Lehrerin Cardillo, die selbst über Turniertanzerfahrung verfügt und die organisatorischen Aspekte des Kurse im Auge behält.
Getanzt wird in der Mediathek der EvB, dem ehemaligen Marburger Turnergarten. Mit seinem seit der Grundsanierung 2010/11 erneuerten Eichenparkettboden und dem hohen, lichten Raum hat dieser Saal sicherlich das Potenzial Marburgs Top-Tanzlocation zu sein. Schön, dass durch diesen Kurs der Turnergarten wieder ein Stück weit an seine traditionelle Nutzung als beliebter Marburger Tanzsaal anknüpfen kann.
Neben den Standarttänzen sind heute besonders die lateinamerikanischen Tänze wie Salsa, Bachata und natürlich Tango Argentino beliebt. Das Tanzlehrer Tobi sich in diesen Tänzen wie zuhause fühlt, konnten die Schülerinnen und Schüler bereits im Schnupperkurs sehen und darin ist sicherlich auch der große Erfolg und die Beliebtheit des Kursangebots zu finden.
Selbst Hip-Hop ist im Kursangebot vorgesehen. Dabei kann die Tanzschule auf einen professionellen Hip-Hopper (Samuel Jäger, zweifacher Sieger bei Deutschen Meisterschaften) aus dem Frankfurter Raum zurückgreifen, der zum Trainerteam der Marburger Tanzfabrik gehört.
Bei der Realisierung des Tanzangebotes an der EvB war neben dem Wunsch, ein neues attraktives Kursangebot zu schaffen, natürlich auch der Blick in Richtung kultureller Bildung der Schülerinnen und Schüler gerichtet.
„Klar, machen wir auch mindestens eine Einheit über Umgangsformen. Die jungen Leute fühlen sich einfach sicherer, wenn sie wissen, wie mach sich in der einen oder anderen Alltagssituation richtig verhält. Das macht denen nach meiner Erfahrung richtig Spaß!“ Tanzlehrer Tobi ist da ganz optimistisch und genauso motiviert, wie seine Tanzschülerinnen und Tanzschüler.
M. Brauer
Prüfungsphase 2017 hat begonnen
In der Woche vor den Osterferien haben die mündlichen Prüfungen an der EvB begonnen. Von Montag bis Donnerstag finden jeweils nachmittags von 13.30 - 17.00 Uhr Prüfungen für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen statt. Nach den Osterferien (8. - 12. Mai 2017) werden noch die schriftlichen Prüfungen durchgeführt - dann haben des die Realschüler geschafft und alle Prüfungen hinter sich.
Viel Erfolg, ihr schafft das!!!
M. Brauer
Volles Haus bei den Tagen der offenen Tür 2017
In zahlreichen Klassen- und Fachräumen stellten Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse aus Unterricht, WP-Kursen und AGs vor und beantworteten bereitwillig die vielen Fragen, die an sie gerichtet wurden. Einen kleinen Eindruck von den Tagen der offenen Tür vermitteln die in der Galerie abgelegten Fotos.
M. Brauer
Nachtrag: Aufgrund der vielen Nachfragen bezüglich einer Kunstklasse - die eigentlich in diesem Jahr nicht eingeplant war - gibt es Überlegungen, evtl. doch einen Kunstschwerpunkt anzubieten. Der Informationsabend zu den Schwerpunkten findet im Mai statt.
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Weihnachtsfeier in der Pfarrkirche 2016
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Fröhliche Schweinachten mit der EvB
Vorab gab es bereits Kostproben dieser charmanten Weihnachtsgesichte aus der Feder der Ritter Rost Erfinder Jörg Hilbert und Felix Janosa: Einige ausgewählte Lieder führte der Chor im Marburger Rathaus anläßlich der dortigen Krippenaustellung auf. Schließlich ist auch die EvB mit einem Exponat - einer Krippe, die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses 3D-Druck hergestellt haben - vertreten.
Anschließend wurde das ganze Weihnachtsstück noch einmal im Melanchthonhaus bei einer Weihnachtsfeier aufgeführt. Besonders beindruckte Fabian Lauer, 7a, der als Erzähler auftrat und die einzelnen Chorstücke souverän durch Vorlesen der Geschichte verband.
Zwischendurch erklangen Weihnachtslieder, die von jungen Cellisten vorgetragen wurden.
Wer die Fröhliche Schweinacht an der EvB live erleben möchte, ist herzlich zum Förderstufenkonzert am Montag, den 19.12.2016 um 18.00 Uhr in die Mediathek (Turnergarten) der EvB eingeladen.
M. Brauer
"Treibholzkinder" - EvB Schüler führen in der Paulskirche auf
„Ich fühle mich wie Treibholz, das auf den Flüssen umherschwimmt. Wo sind Mama und Papa? Wie lange bleibe ich noch an der Oberfläche?“
Treibholzkinder – mit dieser Theatercollage, die sich mit dem Thema Flucht und Vertreibung beschäftigte, gastierten 10 Schülerinnen und Schüler der Emil – von – Behring – Schule in der Frankfurter Paulskirche. Sie bildeten damit den künstlerischen Programmpunkt der hessischen Landesfeier zum Volkstrauertag.
Durch die aktuelle Situation, aber auch durch familiäre Erfahrungen sind die Jugendlichen ganz individuell mit Flucht konfrontiert. Wie gingen Kinder und Jugendliche gestern und heute mit dieser Flucht um? Die Donauschwaben aus Ungarn standen in dieser Collage exemplarisch für Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten. Tagebuchauszüge von Anne Frank und Mosche Flinker zeigten ein düsteres Kapitel der Flucht und Vertreibung aus Deutschland, diese vermischten sich mit syrischen Gedichten von z.B. Najet Adouani. Die Gefühle Jugendlicher, egal wann und wo Flucht und Vertreibung über sie hereinbrach, wurden von den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll dargestellt. Text und Inszenierung lagen in den Händen von Susanne Fey, die dabei von ihrem Mann musikalisch unterstützt wurde. Durch die Zusammenarbeit Feys mit dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge in Frankfurt gastierte bereits im September eine Wanderausstellung zum Thema „Flucht und Vertreibung“ in der Mediathek der EvB. Mit 10 interessierten Schülerinnen und Schülern wurde dann außerschulisch die Theatercollage eingeprobt und am vergangenen Sonntag in der Frankfurter Paulskirche auf die Bühne gebracht.
(Die Hessenschau berichtete). Für die 10 Schülerinnen und Schüler (Anna-Marie Engst, Hana Esmaeil, Komee Iteire, Sina Köhler, Noemi Piechottka, Aline Steinhauer, Chelsea Eschner, Kevin Rucker, Julia Klinge und Jonathan Esch) der 8. und 9. H/R Klassen war dies ein sehr eindrucksvolles Erlebnis, besonders nach der positiven Resonanz der Gäste, den Vertretern des Landes und der Stadt Frankfurt.
Susanne Fey
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Aktuelle Beiträge
Volles Haus bei den Tagen der offenen Tür 2026
Vom 12. bis 14. Februar 2026 fanden an der EvB die „Tage der offenen Tür“ statt. Die Lehrerinnen und Lehrer der EvB freuten sich sehr darüber, wie gut die zahlreichen Angebote an den drei Tagen angenommen wurden. Obwohl das Schulgelände und insbesondere die Parksituation durch den Neubau der Cafeteria stark beeinträchtigt sind, konnte ein „volles Haus“ verzeichnet werden.
Bei der Eröffnungsveranstaltung im Turnergarten traten der Schulchor sowie die Bläserklassen auf. Beim anschließenden Rundgang durch die Schule wurden in zahlreichen Klassen- und Fachräumen spannende Angebote zum Staunen und Mitmachen präsentiert. Auch der Mathematik-, Deutsch- und Englischunterricht der 5. Klassen, der zum Zuschauen einlud, wurde so gut besucht, dass die Gäste teilweise sogar von den Fluren aus dem Unterricht folgten.
M. Brauer

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Defibrillator in der EvB
Viele öffentliche Gebäude und generell Orte, an denen größere Menschenmengen zusammenkommen, sind in den letzten Jahren mit Defibrillatoren ausgestattet worden. Diese Geräte können bei einem Herzstillstand eingesetzt werden und Leben retten.
Schon lange wünschte sich die Sanitätsgruppe der EvB unter der Leitung von Herrn Rautenberg ein solches Gerät für die Schule. Schließlich gehört die Ausbildung am sogenannten AED zu den Routinen, die die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Schulsanitätsausbildung durch die Ausbilder des Malteser-Hilfsdienstes an ihren Trainingswochenenden erlernen.
Im Rahmen der Tage der offenen Tür an der EvB war es nun endlich so weit: Der Förderverein der EvB, vertreten durch die zweite Vorsitzende Frau Lena Eisele, überreichte den Schülerinnen und Schülern der Schulsanitätsgruppe, Herrn Rautenberg sowie Schulleiter Konrad Simon das kostspielige Gerät. Dieses wurde zentral im Foyer der EvB montiert und ist dort für alle gut erreichbar.
M. Brauer
Konzert „evb musikalisch“ in der EvB
Bereits zum zweiten Mal wurde ein Konzert in der EvB aufgeführt, in dem Schüler, Lehrer und Eltern gemeinsam musizieren. Etwa 60 Besucher waren der Einladung zum Konzert gefolgt und erlebten ein kurzweiliges und buntes Konzertprogramm im Turnergarten der EvB.
Im Streicherensemble „evb con arco“ spielten neben Lehrern und Eltern sogar ein Grundschüler mit. Damit spannte dieses Ensemble den weitesten Bogen von Klein zu groß und bewies, dass das Konzept des Abends gute funktionierte. Neben weiteren solistischen Beiträgen aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler trat auch der Förderstufenchor auf. Die musikalische Leitung und Begleitung übernahm Herr Schiebl, während der Rhythmus vom Schlagzeug wiederum in Schülerhand lag.
Das Konzerts war darüber hinaus auch als Finissage der Ausstellung „Visuelle Poesie“ mit Arbeiten von Inge Eisman-Nolte und Werner Eisman konzipiert. Zum letzten Mal wurden an diesem Abend die Arbeiten in der Schule gezeigt. Zur Erinnerung an die eindrucksvolle Ausstellung erwarb der Förderverein die Arbeit „Alles im Blick“ für die ständige Ausstellung im Foyer der Schule.
M. Brauer
evb musikalisch 2026
Herzliche Einladung an die ganze
Schulgemeinde und
die interessierte
Öffentlichkeit...
Pizzabäcker am Tag der offenen Tür

2. Klasse der Grundschule besucht die Marburger Feuerwehr

Am 16. Januar 2026 waren wir bei der Feuerwehr. Wir haben gelernt, wie man
einen Notruf absetzt und danach waren wir im Krabbelkäfig. Der Krabbelkäfig
hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich ist es ein Parkour für die Feuerwehrleute.
Sie müssen da mit ihrer vollen Ausrüstung durch, wobei es dunkel ist und auch
noch Rauch reingelassen wird. Es wird dann also ganz schön schwierig für die
Feuerwehrleute. Zum Glück mussten wir da nicht mit der Feuerwehr-Ausrüstung
durch. Bei uns war es hell und es wurde auch kein Rauch reingelassen! Danach
waren wir noch in der Halle, wo die Feuerwehr-Autos stehen und wir haben sie
uns angeschaut. Es war toll!
Piet, 2. Klasse

Schüler präsentieren für Schüler
Auch im aktuellen Schuljahr 2025/26 präsentierten erneut Schülerinnen aus dem 10. Jahrgang ihre Abschlusspräsentationen vor dem gesamten 9. Jahrgang sowie der Klasse 8H.
Amelie Hirschberg setzte sich in ihrem Vortrag mit dem Thema „Social Media“ auseinander. Jennifer Pichinot stellte die Geschichte Südamerikas vor und ging dabei insbesondere der Frage nach, warum das Inkareich unterging.
Die Wahl fiel auf diese beiden Referentinnen nicht nur wegen der spannenden Themen, sondern auch, weil sie ihre Abschlussprüfungen besonders erfolgreich absolviert hatten. Dadurch konnten sie den Schülerinnen und Schülern der nachfolgenden Jahrgänge wertvolle Tipps und Hinweise aus eigener Erfahrung mit auf den Weg geben.
Die Zuhörerinnen und Zuhörer aus den Vorabgangsklassen verfolgten die Präsentationen aufmerksam und nutzten im Anschluss die Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen und hilfreiche Anregungen für die eigene Abschlusspräsentation im kommenden Schuljahr mitzunehmen.
M. Brauer
























