Nach Schulabschluss Abitur oder Beruf?
Nach Schulabschluss: Abitur oder Beruf?
Abschlussoffenes Bildungssystem
Im Schulsystem gibt es keine Sackgassen, auf jedes Fundament kann etwas Höherwertiges aufgebaut werden.
Gute Vorbereitung für Beruf oder Abi
Unser wichtigstes Ziel ist es, unseren Schülerinnen und Schülern einen qualifizierten Abschluss zu vermitteln und sie in der Schulzeit sowohl auf das Berufsleben als auch auf weiterführende Bildungswege vorzubereiten.
Viele Ausbildungsplätze für unsere Schüler
Der qualifizierende Haupt- bzw. der Realschulabschluss an der Emil-von-Behring-Schule ermöglicht einen erfolgreichen Einstieg in die Berufsausbildung. In den letzen Jahren fanden viele unserer Abgänger einen Ausbildungsplatz. Über die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler entschied sich - manchmal trotz Stellenangebot - zum Besuch einer weiterführenden Schule.
Besuch weiterführender Schulen
Unsere Schülerinnen und Schüler können - entsprechende Leistungen vorausgesetzt - nach Abschluss der Hauptschule und insbesondere der Realschule natürlich weiterführende Schulen besuchen, die bis zum Abitur und über ein Studium zum Beruf führen.
Chancen für Schüler vom Gymnasium
Auch die zahlreichen Schülerinnen und Schüler, die in der Mittelstufe der Gymnasien überfordert und damit in ihrer persönlichen Entwicklung beeinträchtigt sein können, entwickeln sich nach dem Wechsel an unsere Realschule in der Regel so positiv, dass bei Wunsch ein späterer gymnasialer Bildungsweg mit dem Übergang nach Klasse 10 wieder möglich ist. Sie gewinnen wieder Freude am Lernen.

Transparente Schullaufbahnen
Die Abbildung 3 auf der folgenden Seite zeigt die Einstiegs- und Bildungsmöglichkeiten, die nach dem Hauptschulabschluss bestehen. In Abbildung 4 sind die Möglichkeiten schulischer und beruflicher Weiterbildung nach dem Realschulabschluss dargestellt.
Berufliche Möglichkeiten
Die in diesen Schaubildern auf der nächsten Seite enthaltenen Informationen zeigen, dass unsere Schulabschlüsse nach der Haupt– oder Realschule alle beruflichen und schulischen Möglichkeiten eröffnen.
Weitere Bildung nach Realschulabschluss
In der Realität entscheiden sich weit über die Hälfte unserer Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen für weiterführende Schulen. Die Schulform ist von Neigung und Leistung abhängig. Dabei wechseln einige unserer Schülerinnen und Schüler nach Klasse 10 der Realschule zu den Marburger Gymnasien.
Trend: Berufliches Gymnasium
Der Trend geht jedoch zunehmend zu den Beruflichen Schulen. Neigungen und Interessen, die im normalen Unterricht und in den Wahlpflichtkursen geweckt und vertieft wurden, werden hier für den weiteren schulischen Weg genutzt, zumal die inhaltlichen Angebote ständig erweitert werden. Man kann dort sowohl die Fachhochschulreife als auch die allgemeine Hochschulreife, das nor-ale Abitur, erreichen.
Neu
Erstmals berichtete uns ein Realschulabgänger vom letzten Jahr, dass er direkt mit einem besonderen Studium beginnen kann, ohne Abitur.


Aktuelle Beiträge
Tolle Klassenfindungstage 2026 im Stadtwald
Alle neuen 5. Klassen der EvB verbringen in den ersten Schulwochen drei Tage im Stadtwald, um sich gegenseitig besser kennenzulernen. So auch die 5a, die von Mittwoch bis Freitag jeweils mit dem Bus zum Platz der Weißen Rose fuhr, um von dort zu Fuß zum Stadtwaldgelände zu spazieren.
Dort wurde die Klasse bereits von Mareike und Patrick von der Marburger Jugendförderung erwartet. Die beiden hatten eine bunte Auswahl an spannenden Aufgaben und Spielen vorbereitet – sowohl für Kleingruppen als auch für die Klasse als Gemeinschaft.
Die Verpflegung kam aus der Schulcafeteria und wurde am Mittwoch und Donnerstag mittags bis in den Stadtwald geliefert. Die ersten beiden Tage gingen bis in den Nachmittag hinein. Am Freitag wurde noch gemeinsam gegrillt, bevor der letzte Tag mittags endete.
Es war schön zu beobachten, wie die Schülerinnen und Schüler der 5a nach und nach in immer größeren Gruppen zusammenarbeiteten und dabei lernten, sich gegenseitig zu unterstützen und sich zunehmend als gemeinsame Klasse wahrzunehmen.
Schade, dass die drei Tage so schnell vorübergingen. Nun steht wieder „richtiger“ Unterricht mit Mathe, Deutsch und Englisch auf dem Plan. Doch gerade dafür haben sich die drei Tage im Stadtwald gelohnt: Die Klasse hat gelernt, sich als Gemeinschaft zu erleben und erfahren, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten und sich gegenseitig zu unterstützen.
M. Brauer
Sommerfest der Grundschule 2026
Am 04.09.2026 fand an unserer Schule ein Schulfest statt. Nachdem wir Kinder das Fest mit einem gemeinsamen Lied eröffnet hatten, durften wir verschiedene Spiel- und Bastelstationen ausprobieren, die von den Eltern betreut wurden.
Bei einem Keksglas konnte man schätzen, wie viele Kekse sich darin befinden. Am Ende wurde bekannt gegeben, wer am nächsten an der richtigen Zahl lag. Der Gewinner durfte dann das Keksglas mit nach Hause nehmen. In diesem Jahr haben sogar zwei Kinder die richtige Anzahl geschätzt.
Besonders lecker war auch das große Büfett, für das viele Familien etwas mitgebracht haben. Wir haben uns natürlich auch sehr über das gute Wetter gefreut und hatten gemeinsam einen richtig schönen Tag.
Von Sarah und Danisha aus der 4. Klasse
Ruder-AG der EvB wieder auf der Lahn unterwegs
Jeden Mittwoch nach der 6. Stunde trifft sich die Ruder-AG der EvB am Bootshaus des Marburger Rudervereins in Gisselberg.
Bereits der zweite Termin hat stattgefunden, und die neuen Mitglieder aus den 5. und 6. Klassen haben schnell gelernt, wie man ein Ruderboot bewegt. Der richtige Umgang mit den Skulls und den Rollsitzen ist schnell erlernt – und danach kann man das Dahingleiten auf der Lahn bei schönem Spätsommerwetter genießen.
Zunächst wird in den gutmütigen, breiten Gig-Booten geübt. Sobald der Bewegungsablauf sitzt und die nötige Balance gefunden ist, geht es in den schmaleren Rennbooten weiter …
Frau Hindemith und Herr Brauer freuen sich über die neuen Schülerinnen und Schüler, die Interesse am Rudern haben. Gerne können noch weitere Schülerinnen und Schüler vorbeikommen und unter ihrer Anleitung eine erste Ruderpartie ausprobieren.
M. Brauer
Veranstaltungen zur Sonnenfinsternis am 12. August 2026
Zur Einstimmung auf die partielle Sonnenfinsternis kurz nach Beginn des Schuljahres 2026/27 fanden an der Emil-von-Behring-Schule zwei besondere Veranstaltungen statt.
Für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule sowie der Jahrgänge 5 bis 8 war ein mobiles Planetarium zu Gast. Das Team des Darmstädter „Lernarium“ errichtete in der Turnhalle eine aufblasbare Kuppel, in der jeweils bis zu 30 Schülerinnen und Schüler Platz fanden. Genau wie in einem stationären Planetarium wurden Sternbilder und Planetenkonstellationen mithilfe eines Projektors an die gewölbte Kuppeldecke projiziert. So konnten die Geheimnisse des Sternhimmels anschaulich und eindrucksvoll erklärt werden. Im Mittelpunkt der jeweils 45-minütigen Vorführung stand natürlich die bevorstehende Sonnenfinsternis.
Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 fand ein Vortrag im historischen Turnegarten, der Mediathek der Schule, statt. Dazu hatte die Schule einen ausgewiesenen Experten der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen eingeladen. Dr. Reiner Euler, Mitglied des Fachbereichs Mathematik, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Astronomie. Er ist unter anderem der Konstrukteur der Sonnenuhr, die Besucherinnen und Besucher vor dem Mathematikum in Gießen bestaunen können.
In seinem Vortrag nahm Dr. Euler die Schülerinnen und Schüler der bis auf den letzten Platz gefüllten Mediathek mit auf eine spannende Reise – von den ersten Finsternisberechnungen der Antike bis hin zu modernen NASA-Animationen. Warum gibt es nicht jeden Monat eine Sonnenfinsternis? Weshalb ist sie nicht überall auf der Erde gleichzeitig zu beobachten? Warum sind manche Sonnenfinsternisse ringförmig, andere total, partiell oder sogar hybrid? Und was verbirgt sich hinter dem geheimnisvollen Saros-Zyklus? Diese und viele weitere spannende Fragen beantwortete Dr. Euler anschaulich und verständlich. Dabei wurde deutlich, welche zentrale Rolle die Mathematik für das Verständnis der Bewegungen von Erde, Mond und Sonne spielt.
Zum Abschluss seines Vortrags stellte Dr. Euler den berühmten „Canon der Finsternisse“ des österreichischen Astronomen Theodor von Oppolzer vor. Oppolzer berechnete bereits im 19. Jahrhundert – lange vor der Erfindung von Taschenrechnern und Computern – rund 8.000 Sonnenfinsternisse und 5.200 Mondfinsternisse. Bereits damals berechnete er auch die Sonnenfinsternis des Jahres 2026. Seine Vorhersage weicht von den heutigen, computergestützten Berechnungen lediglich um wenige Minuten ab – eine beeindruckende wissenschaftliche Leistung, die bis heute Bewunderung hervorruft.
M. Brauer
Die partielle Sonnenfinsternis über dem Marburger Schloss, aufgenommen gegen 20.00 Uhr durch ein Sonnenteleskop.
Großartiger Erfolg für den guten Zweck: 510 Euro für die Elterninitiative krebskranker Kinder
Traditionen muss man pflegen – besonders, wenn sie so viel bewirken! Auch in diesem Schuljahr hat der Wahlpflichtkurs (WP) Soziales Lernen der Jahrgangsstufe 7 an der Emil von Behring Schule in Marburg wieder sein Engagement unter Beweis gestellt und eine Spendenaktion zugunsten der Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder e.V. auf die Beine gestellt.
Mit viel Einsatz, Teamgeist und Kreativität organisierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Aktionen im Schulalltag: Durch den Verkauf von Crêpes und Eis sowie das liebevolle Basteln und Verkaufen von Schmuckketten für den Weihnachtsmarkt konnte die stolze Summe von 510 Euro gesammelt werden.
Frau Gründel von der Elterninitiative besuchte unsere Schule, um den Spendenbetrag persönlich entgegenzunehmen. Sie bedankte sich herzlich bei den Siebtklässlern für ihren großartigen Einsatz und betonte, wie wertvoll diese Unterstützung für die Arbeit mit den betroffenen Familien ist.
Ein riesiges Dankeschön geht an alle Schülerinnen und Schüler des WP-Kurses, an alle fleißigen Helferinnen und Helfer sowie an die gesamte Schulgemeinde für die Unterstützung. Frau Gründel freut sich schon jetzt auf die Fortsetzung im nächsten Jahr!
B. Schnell
Kollegium im Schuljahr 2026/27
Kollegium
Nicole Aßmann-Brocke; Sarah Althaus; Medja Basak; Alexander Baumeister; Philipp Becker; Christian Benda; Anja Blaufuß; Linda Bösser; Karl Michael Brauer; Gabriele Busch; Petra Cardillo; Melanie Damm; Sabine Döringer; Wolfgang Fett; Susanne Fey; Matthias Gawlina; Marc André Goldberg; Miriam Mattheja Goldberg; Axel Herbst; Inga Hindemith; Jacqueline Kaufmann; Daniel Klose; Fabian Kosmanek; Sebastian Linsel; Sonia Maggio; Gerlinde Mitschke; Sona Mohammadi; Rica Polat; Lena Prill; Christoph Pustelnik; Stefan Rautenberg; Daniel Rey; Moritz Romang; Gerd Schiebl; Herwig Schmücker; Alessandra Schneider; Birgit Schnell; Ina Schröder; Hanna Schütz; Konrad Simon; Jörg Wege; Ulrich Biskamp; Franziska Debus (UBUS); Verena Haack (UBUS); Mareike Schneider (Soz. Pä); Sandra Berg (BFZ); Klaus Hemberger-B. (BFZ); Iris Hoffmann (BFZ); Amelie Hirsch (BFZ); Karl-Heinrich Koch; Claudia Forster
Referendare
Hendrik Engelhardt; Berfin Köse; Sanem Sue Talay; Zoe Zwingenberger
Betreuung 1–4 Kl.
Dagmar Winkelmann; Anke Steininger; Petra Becker
Verwaltung
Sina Müller; Paola Velez; Hakki Kolat









