Ein Projekt der 5. Klassen in Zusammenarbeit mit dem Jugendwaldheim Roßberg

Wie wird eigentlich Holz geerntet, auf welchem Weg gelangt es ins Sägewerk, welche Maschinen gibt es in einer Schreinerei und welche Arbeitsschritte sind nötig, um ein Möbelstück anzufertigen? All diesen Fragen konnten die Schüler der 5. Klassen kürzlich in einem dreitägigen Projekt nachspüren.
Der erste Ausflug führte in den Stadtwald, wo Herr Zilm, der Förster und ein Forstwirt die Klasse empfingen und zunächst ihre Arbeit im Wald erläuterten. Anschließend wurde eine 70-jährige Eiche ausgewählt und die Kinder konnten miterleben, wie der Baum fachmännisch gefällt wurde. Nachdem der Baum entastet und vermessen worden war, durften die starken Kinder den Stamm in einer Gemeinschaftsaktion an den Wegesrand rücken. Zum Schluss erhielt jedes Kind eine eigene Baumscheibe.
Am zweiten Tag besichtigten die Klassen die Schreinerei der Lebenshilfe. Herr Boßhammer, der Leiter der Schreinerei, erklärte alle Arbeitsschritte zur Herstellung eines Regals. Beim Schleifen, Nageln und Kleben durften die Kinder selbst Hand anlegen. Besonders beeindruckend waren die großen Maschinen, aber ebenso die Menschen, die dort arbeiten, denn es waren alles Menschen mit Behinderung.
Der dritte Tag führte in das Jugendwaldheim Roßberg. Jetzt konnten die Kinder selbst mit Holz in der Werkstatt arbeiten, was ihnen riesigen Spaß machte. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Sie sind am Tag der offenen Tür am 7.1.2014 im Biologieraum ausgestellt.
Mehr Bilder von der Entdeckungsreise zum Holz gibt es in der Galerie...
Frauke Derx